Weshalb war einst im DDR-Duden, wie ebenso nicht im Handlexikon Bibliographisches Institut in der
DDR, das Wort Holocaust nicht zu finden? Weder mit "c" noch "k" geschrieben
und gab es folgedessen auch keine Erläuterung dazu, gegenüber dem nun heutigen Duden?
Das Wort Holocaust bekamen wir eigentlich erst seit 89 nun ständig zu hören.
Wieso also nicht in der DDR?
Folgendes zur Wort-Erklärung -Semiten zu lesen - wer oder was waren/sind Semiten:
Semiten: Sprach- und Völkergruppe Vorderasiens und Nordafrikas (Araber, Amharen u.a.
Bevölkerungsteile Äthiopiens, Israelis; im Alterum auch Baylonier, Assyrer,
Aramäer, Phöniker, Sabäer) Stand 1982 149 Mio.
Amharen: semit. Volk in Zentraläthopien; Ackerbauer und Viehzüchter; seit dem 4. u.Z.
Christen.
Assyrer - Assyrien: im 2. Jahrt. v.u.Z. durch die Herrscher von Assur gegründetes Reich;
zeitweilig von Babylonien und Mitanni abhängig; im 8.Jh. v.u.Z. Errichtung des assyr.
Großreiches, das fast den ganzen vorderen Orient umfaßte; im 7.Jh. v.u.Z. Niedergang, 655
Verlust Ägyptens, 612 v.u.Z. Fall Ninives.
Aramäer - Sammelname für verschiedene semit. Stämme mit gemeinsamer Sprache; drangen
seit dem 15.Jh. v.u.Z. vom Inneren der Arab. Halbinsel her in das Territorium des fruchtbaren
Halbmondes ein; erlagen 732 v.u.Z. den Assyrern.
Phöniker [gr.] Phönizier [lat. gr.]: altoriental. sem. Handels- und Seefahrervolk an
der syr. Küste. Die Phöniker gründeten im 2.Jahrt. v.u.Z. mehrere Stadtstaaten,
die zwischen 1200 und 900 v.u.Z. ihre Blütezeit hatten; vom 11. bis 8.Jh. v.u.Z. bedeutende
phönik. Kolonisation im Mittelmehrgebiet (u.a. Gründung Karthagos). Danach verloren sie
ihre Hegemonie als Seefahrervolk an die Griechen und gingen 321 v.u.Z. im Seleukidenstaat,
64 v.u.Z. im Röm. Reich auf.
Seleukisden[gr.]: hellenist. Diadochendynastie 321-64 v.u.Z.(Mesopotanien, Syrien) benannt nach
Seleukos I. Nikator (Feldherr Alexander III.(d.Gr.).
So die Erläuterungen lt. BI Handlexikon des VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1983
Mit nachdenklichen Grüßen
bhabel
Ergänzungen zum Begriff "Anti-semitismus"
Lassen wir doch einmal zu diesem Thema J. G. Burg sprechen, ein selbstloser, aufrechter semitischer Jude, welcher das
Problem wesentlich authentischer interpretieren kann als andere:
… Als man die Juden aus Israel und Judäa gänzlich vertrieben hatte, ist heute anzunehmen, daß mehr oder weniger die wahre
Abstammung des Samens Abrahams aus den arabischen Staaten kommt. Die Araber-Juden, die Juden aus Spanien und aus Portugal,
d. h., die Sephardim sind die ältesten Juden.
Die anderen, die sich Juden nennen und sich im Zionismus, der von Herzl stammt, führend durchgesetzt haben, z.T. deutsche
Juden, Juden aus dem Osten, aus Polen, aus Rußland, nennt man Askenasim, viele sagen Aschkenasim (oder auch Aschkenazi).
Die Abstammungstafel der Bibel kennt kein solches Volk. Es ist nicht vorhanden. …
… Es gibt unter den Juden, wenn ich dies jetzt einschieben darf, noch andere. Offiziell hat Bonn die lächerliche, die
lügenhafte Definition anerkannt, wie ich früher gesagt habe, Anti-Israel ist Antizionismus, Antizionismus ist automatisch
Antisemitismus.
Wer die Judenfrage nicht kennt, wird dennoch wissen, daß es im Judentum, im reinen Judentum sozusagen, extreme Mosaisten,
d.h. extrem Religiöse gibt. Die leben wie vor Jahrhunderten. Die Zivilisation ist an ihnen vorbeimarschiert. Sie tragen noch
die Schläfenlocken, dürfen sich nicht rasieren. Oder wenn sie rasiert sind, erfolgte das mit einer Salbe, die das Haar
gewissermaßen wegbrennt, also nicht mit dem Rasiermesser. Diese sind hundertprozentige Antizionisten.
Kein SS-Mann konnte so antizionistisch sein wie diese extremen Juden, extrem frommen Juden.
In Israel zum Beispiel boykottieren sie die hebräische Sprache, weil die hebräische Sprache eine heilige Sprache ist, nur
eine Bibelsprache. Jehova diktierte Moses in dieser Sprache, und wenn man sie tagtäglich gebraucht, profaniert man diese
heilige Sprache, die nur dem Gebet vorbehalten sein soll.
Auch anerkennen sie den Staat politisch nicht. Bis heute nehmen sie von der Regierung keinen Paß an. Sie arbeiten auch mit
den Palästinensern zusammen. Man wagt aber nicht, einen dieser Leute der Spionage zu bezichtigen. Es ist bisher bei ein oder
zwei Versuchen geblieben. Sie sind ärmer als ein großer Teil der Juden Amerikas, besonders in New York.
Jene Leute in New York habe ich mir angeschaut. Sauber, zivilisiert, reich, fast jeder zweite mit Rabbinerdiplom, ein Beweis
der Intelligenz, gebildet usw. Jetzt nochmals: Diese Juden haben ungefähr zu Beginn der siebziger Jahre oder etwas später
noch vor dem UNO-Gebäude in New York einen Riesenaufmarsch gemacht, eine Demonstration, mit Bildern und Aufschriften,
Zeichnungen und Hakenkreuzen, wobei die israelische Regierung als schäbigste Nazis bezeichnet wurde. …
… Jetzt betrachte man die schon zweimal genannte zionistische Definition im Zusammenhang mit solchen tapferen Leuten. Als
erster hat ein Herr Genscher in Gegenwart von Galinski in der Berliner jüdischen Gemeinde diese offizielle Definition
anerkannt. Man kann nur sagen, daß solche Leute entweder verrückt oder politische Analphabeten oder Lakaien sind, wie es sie
noch nie gegeben hat. So macht man doch jene Juden zu Antisemiten, die die ehrlichsten und die besten Juden sind. Man nennt
sie Chassidim. Chassidim kommt von fromm, die frommen Juden. Oder stellen Sie sich vor, wenn man einen Papst, also einen
wirklichen Katholiken, als Antichristen bezeichnen würde.
Nach dem jüdischen Talmud heißt es, man dürfe für einen Zionstaat nicht kämpfen, sonst verleugne man die Mission des Messias. Dies ist Sache des Jehova. Deswegen hat man doch Jesus fast umgebracht. Er hat sich als Messias dargestellt, den Sabbat nicht so ernst genommen und anderes.
Im Judentum darf es keinen Marsch nach Israel geben. Man soll Jesaja und Jeremia studieren. Gott hat das jüdische Volk bestraft, er hat sie vertrieben. Wir müssen deren Sinn abbüßen, wir müssen
zurückfinden zum Jehova-Glauben. Dann wird Jehova den Messias schicken, der aus dem Samen Davids stammt, und er wird mit Hilfe Jehovas den Israel-Staat erlösen. Wir dürfen ihn nicht erkämpfen und nicht erkaufen. Aber das tun die Zionisten.
Es geht heute darum, wie analphabetisiert das bundesdeutsche Volk ist, wie desinformiert, veridiotisiert, damit es nichts begreifen soll. …
J. G. Burg, aus Jüdisch-Deutscher Dialog, 1992, Seite 41 bis 43
"Das höchste im Leben ist die Freiheit. Freiheit macht das Leben erst lebenswert. Deine und meine Freiheit aber ist
nur dann gesichert, wenn die Freiheit des Nächsten nicht bedroht ist. Daher ist es deine und meine Pflicht, sich auch für
die Sicherheit der Freiheit des Anderen einzusetzen.
Dies kann nur mit der einmaligen und gefürchtesten aller Waffen erreicht werden: mit der Wahrheit.
Nur mit der nuda veritas erreichen wir Gerechtigkeit, welche Voraussetzung für die Freiheit ist. Wahrheit-Gerechtigkeit-
Freiheit, an diesem Trivium darf nicht gerüttelt werden. Tut man es doch, dann ist es mit jeder Art "Demokratie"
und Rechtsstaatlichkeit zu Ende. Darüber hinaus werden alle Bemühungen zu einer deutsch-jüdischen oder jüdisch-deutschen
Versöhnung illusorisch und der Weg zum Antisemitismus frei.
Um all dies zu verhindern, ist es unsere Pflicht, alles zu tun, womit man für Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit eintreten
kann. Um dafür aktiv zu sein ist kein Opfer zu groß."
Murnau, Februar 1979 J. G. Burg
"Er denkt zu viel; die Leute sind gefährlich." So warnt Shakespeare in Julius Caesar, A. 1, 2