aus dem "Mittweidaer Tageblatt", Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. August 1942,
Seite 7
Der Frieden ist ein hohes und kostbares Gut. Diejenigen aber, die sich hinstellen und mit
erbarmungsloser Miene erklären: Ach, wenn doch schon Frieden wäre, schänden den
Friedensgedanken, weil sie an nichts weiter dabei denken, als an den höchstpersönlichen
Wunsch, die alte Bequemlichkeit, das alte faule Leben wiederzuhaben.
Es paßt ihnen nicht, daß man ihnen auf die Finger sieht, ob sie in der größten
Schicksalsstunde der Nation auch ihre Pflichten gegenüber der Allgemeinheit erfüllen,
es paßt ihnen nicht, daß sie sich einschränken sollen, damit das Volk leben und
kämpfen kann, um sich einen Frieden zu gestalten, der des heiligen Kampfes und der heiligen
Opfer würdig ist.
Nicht schwache Träumer und Genußsüchtige gestalten den Frieden, sondern die
Kämpfer. Der Soldat an der Front weiß, daß es einen Frieden von Dauer nur geben kann,
wenn der Feind restlos besiegt ist, und darum sollten wir nur vom Sieg reden und sollten alle
unsere Kräfte anspannen, um durch unser Tun und Handeln zum Sieg beizutragen.
Es wäre ein Verbrechen, einen Frieden zu schließen, der in absehbarer Zeit für unsere Gegner
die Möglichkeit eines neuen und noch blutigeren Krieges offenließe. Alle, die für uns
gefallen sind, haben ihr Leben hingegeben, um einen deutschen Siegesfrieden zu erkämpfen.
Je mehr wir uns einsetzen, je zäher wir alle auch in der Heimat kämpfen, je
entschlossener wir nur an den Sieg denken, um so näher wird der Frieden sein, der wirklich
für unser Volk und Europa ein Glück bedeutet und der dann auch von Dauer sein wird.
Wer sich mit seinen Wünschen nach Frieden aber nur um die eisernen Notwendigkeiten und
Pflichten des Lebenskampfes der Nation drücken möchte, ist vor den Augen des Volkes ein
nichtwürdiger Deserteur.
Unser heißes Wünschen soll die Soldaten segnen, die ihr leben für uns einsetzen
und wir wollen unermüdlich arbeiten, daß sie immer die besten Waffen haben, die ihnen den
Kampf leichter machen und so manches Blutopfer sparen.
Wir wollen immer ihrer würdig sein, das heißt, Kämpfer sein, wie sie selbst.
Zitat Ende
Anmerkung von mir:
Die Ursache des Kampfes gegen die Zins- und Zinseszins Demokraten, sowie
Geldwechsler
und der Lügenpresse hat auch schon Plato und Houston Stewart Chamberlain definiert.
Die Bedeutung des Wortes "Demokratie" ist bei den selbsternannten Scheindemokraten
nicht die Herrschaft des Volkes, sondern die Be-Herrschung des Volkes oder der Völker der
Erde. Unterstützt wird dies durch die Ausschreitung in der Demokratie, der Ochlokratie - der
Einfluß der rohen Masse des Pöbels, im Volksmund das dumme rote Pack genannt.
(Von der Sowjetunion lernen, heißt Siegen lernen? A.d.R.)
Doch seit längerer Zeit geht bei den Scheindemokraten immer mehr schief. Und das ist sehr
gut so.
... Schon vor 2400 Jahren urteilte der gescheiteste Mensch, der vielleicht jemals das Licht der
Welt erblickte - Plato - über die Demokratie, sie zeichne sich unter allen Regierungsformen
aus durch "ihre Unersättlichkeit im Reichtum und Vernachlässigung alles
übrigen um des Geldmachens willen". Alle spätere Erfahrung hat dieses Urteil
bestätigt: Demokratie ist stets und überall ein Wort gewesen und ist es noch heute,
hinter welchem sich die Herrschaft des Geldsackes verbirgt; je demokratischer eine Regierung, um
so mehr Einschränkungen muß sich die persönliche Freiheit gefallen lassen. Das sind
alles Sünden des deutschen Volkes, die es jetzt abbüßt,
Und die Hauptsache habe ich noch gar nicht genannt:
schreit es nicht zum Himmel, wenn es im bestgeordneten, dem Einzelnen die größte
Freiheit sichernden Staate der Welt - und das war das Deutsche Kaiserreich - Millionen von Seelen
gab, die, anstatt an dessen Weiteraufbau und Aufstieg zur Weltmacht freudig mitzuarbeiten, in den
Obersten Rat der Nationen Vertreter wählten, die grundsätzliche Verneiner dieses
Reiches waren, Männer, die seine Vernichtung erstrebten? ...
Houston Stewart Chamberlain, aus dem Buch "Die Grundlagen des 19. Jahrhundert"
Ich wünsche allen Lesern im In- und Ausland ein frohes
Weihnachtsfest
, sowie viel
Zähigkeit und germannischen Weitblick für die Zukunft, im Kampf gegen die Zins- und
Zinseszinsheinis.