Faschismus, italienisch Fascimo, von fasci = Rutenbündel. in übertragener Bedeutung so
viel wie Bünde; Name ist hergeleitet von lat. fasces:
Die Rutenbündel mit Beil, im alten Rom von den Liktoren (Staatsdiener, eine Art Polizei,
meist Libertini = freigelassene Sklaven, die Bürger minderen Rechts wurden) vor den obersten
Beamten voran getragen wurden, als Zeichen ihrer Gewalt, Gesetzesverletzer an Leib (Ruten) und
Leben (Beil) zu strafen.
Faschismus in Italien entwickelter Begriff für die von Mussolini geschaffene politische Bewegung
mit antimarxistischem und ausgeprägtem nationalen Charakter. Fasci, das Wahrzeichen der
Nationalen Faschistischen Partei (Partito Nazionale Fascista, abgekürzt PNF), gegründet am
23.3.1919 in Mailand, gebildet aus den Kampfbünden(Fasci di Combattimento). Mussolini
brachte die PNF durch den Marsch auf Rom am 28.10. 1922 zur Macht.
Das Grundprinzip d. F.:
der autoritäre Staat; das Ansehen der Monarchie wurde gehoben,
der Parlamentarismus zerstört. Im faschistischen Staat war der Regierungschef gleichzeitig
Präsident der obersten Kommission der Landesvereidigung, Führer der Faschisten, Miliz
und alle oberen Staatsorgane. Das wichtigste von denen war der Faschistische Große Rat
(Gran Consiglio Fascista), 1923 geschaffen; seit Dezember 1928 das wesentlichste
überwachende und ausgleichende Organ für die Wirksamkeit des Regimes. Der Große Rat
hatte beratende und entscheidende Funktionen in allen Fragen verfassungsrechtlicher Natur, sogar
hinsichtlich der Thronfolge; er schlägt dem König den Ministerpräsidenten vor.
Die PNF, das Rückrat des Regimes, war die Gesamtheit der eingeschriebenen und in
Provinzialverbänden (Federazioni) und ihren Gruppen (Fasci) vereinigten Mitglieder. Die
Partei wurde geführt von einem Generalsekretär. Sie umfaßt auch die
Jugendorganisationen (Balilla, vom 8. bis 14. Lebensjahr, Avanguardia, vom 14. bis 18. Lebensjahr)
und die Fürsorge- und Erziehungsorganisationen (z.B. Dopolavora, Mütter- und Kinderhilfe,
Nationale Sportkomitee).
Neben der Partei stand die Freiwillige Miliz für die nationale Sicherheit, die durch
Neuformierung der alten Sturmabteilungen, welche den Marsch auf Rom gemacht hatten, geschaffen
wurde. Sie unterstand Mussolini, dem Duce; der Dienst in ihr war freiwillig. Spezialabteilungen
für Eisenbahn-, Post-, Forst-, Hafen- und Grenzwesen.
Anmerkung: Hier wird klar ersichtlich, daß der Faschismus seine Grundwurzeln im Römischen
Reich hatte (und nicht ein deutsches Produkt ist), welches vor ca. 2000 Jahren sehr stark
expandierte (aggressive Politik nach außen!!!).
Es stellt sich hier die Frage, ob nicht schon unsere Vorfahren, z.B. die Saxonen und Cherusker, gegen das Machtstreben eines Staates - mit richtigen faschistischen Merkmalen - kämpften, der ihnen die Länder und den Glauben an die "Naturgötter" rauben wollte?
Paar Jahrhunderte später waren es die Portugiesen, die Spanier, die Engländer und Franzosen - nicht die Deutschen - welche die Indianer auf beiden Amerikanische Kontinenten ermordet haben.
Und später "Karl der Große". Wieso ist der "Groß", wenn er
ca. 5000 Sachsen bei Verden an der Aller ermorden ließ, weil diese nicht den christlichen
Glauben annehmen wollten? War das nicht auch schon ein kleiner Holocaust, an unserem
Volksstamm verübt?
Man redet gebetsmühlenartig immer vom Hitlerfaschismus. Gab es denn damals Personen,
Staatsdiener, die Rutenbündel getragen hatten bzw. als Symbol benutzten, oder hatten
umgekehrt die Römer die linksdrehende Swastika (Hakenkreuz) als Symbol benutzt?
Gab es denn eine Monarchie im dritten Reich, die gestärkt wurde?
Wie kann es sein, daß etwas trotzdem ist, was dennoch nicht die Merkmale hat, um es sein zu
können?
Von den Römern haben wir ja viel übernommen (gezwungen worden). Zum Beispiel das
römische Recht (es gibt/gab auch das germanische Recht), und die katholische Kirche
natürlich, die haben wir auch von denen geliefert bekommen. Und ausgerechnet die guten
Römer haben gegen uns gemordet.
Kommt Ihnen das in der heutigen Zeit nicht irgendwie bekannt vor?
Naja, es ist uns ja bekannt, daß der "Feind", egal in welchen geschichtlichen Zeitraum,
uns Deutschen immer die Merkmale überzieht, dessen er sich selbst bedient.
Ich will hier mit diesen Zeilen nichts, aber auch gar nichts verherrlichen, doch die
geschichtlichen Tatsachen werden angesprochen.
Bernd Schubert
Definition Begriff Fasci:
Die Fasci bestand aus Ulmen oder Birkenholz, zusammengehalten durch rote Riemen.
Die Könige ließen 12 Liktoren mit Fasci vor sich hergehen, eine Zahl, die auch von den
Konsuln beibehalten wurde.
Die Beile wurden schon im ersten Jahr der Republik (509 v. Chr.) durch den Konsul Valerius
Bublicola aus den Fasci entfernt, und es war seitdem seinem Beamten außer dem Diktator
gestattet, sich innerhalb der Stadt der Beile zu bedienen; der selbe Konsul ließ auch die
Fasci vor dem versammelten Volk senken um anzudeuten, das die Gewalt des Volkes über der des
Konsul stehe, was ebenfalls in der Folge die Regel blieb.
Der Diktator hatte 24 Fasci, die Prokonsuln in den Provinzen hatten 12 Fasci, die Prätoren
6 Fasci, die kaiserlichen Legaten nur 5 Fasci. Die Zensoren hatten keine Fasci ebensowenig die
kaiserlichen Prokuratoren und Provinzialpräsides.
Den triumphierenden Feldherren schritten die Liktoren mit lorbeerumwundenen Fasci voran, was
später bei den Kaisern ganz regelmäßig geschehen zu sein scheint. Auch waren die
Fasci zu dieser Zeit vergoldet.