von Georgi Dimitroff, dem Kenner des Faschismus - Auszug aus seiner Rede auf dem VII. Weltkongreß
der Kommunistischen Internationale am 2. August 1935:
"Der Faschismus ist die Macht des Finanzkapitals selbst...
und
"Der Faschismus ist die offene Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen,
am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals …
Na Gott sei Dank, wir haben ja hier im BRD-Deutschland eine Demokratie, welche sich in Form einer
freiheitlich-demokratischen Grundordnung widerspiegelt. Der Faschismus ist in Deutschland
ausgerottet. Nie wieder Faschismus – so rufen die Politiker, Parteien und Gewerkschaften den
Bürgern zu. Die das dem Volke zurufen, ja das müssen ja unheimlich anständige
Leute sein. Und das Volk blabbert und sabbert alles nach, was von "Oben" rhetorisch
vorgekaut wird.
Alle Macht geht hier nämlich vom Volke aus, jawohl. Na klar Mensch. Das wird überall in
den Schulen und Universitäten gelernt. Das kommt im Fernsehen und in den Zeitungen. Das
muß doch stimmen.
Nur in den "rechtsradikalen Parteien", insbesondere die NPD und beim verbotenen
"Sturm 34", ja dort gibt es noch Faschisten, oder so genannte Neofaschisten. Die
führen nur Böses im Schilde. Die wollen die Demokratie abschaffen und wieder eine
Diktatur errichten, stellt Euch das mal vor. Die sind doch nicht ganz dicht im Kopf. Denen
muß man das Handwerk legen und am besten gleich die ganze Partei verbieten und alle ins
Gefängnis sperren.
Dann, ja dann ist das Übel beseitigt und die Bevölkerung kann wieder in Ruhe und
Frieden leben. Das bedeutet in Ruhe und Frieden saufen, fressen und Fußball (nichts gegen
Fußball) gucken. Alles andere ist uns scheiß egal. Na Gott sei Dank.
"Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm
feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten die Wolle abzuscheren."
Romain Rolland
Wenn aber Faschismus die Macht des Finanzkapitals selbst ist, dann besteht folglich die NPD wohl
selbst aus Vertretern des Finanzkapitals, oder mindestens große Teile davon?
Ich sehe in der NPD Berufsgruppen wie Arbeiter, paar Selbständige, ein paar Rentner –
welche früher Arbeiter waren, paar Lehrlinge, viele Arbeitslose, besonders Jugendliche und
paar wenige ehemalige Soldaten der NVA (Nationale Volksarmee der Deutschen Demokratischen
Republik), wie ich selbst, aber auch ehrliche und unehrliche Kameraden.
Und wo genau ist hier das Finanzkapital, wo ist es in dieser "faschistischen" Partei?
Das hätte ich eher wissen müssen, meine Kameraden vom Finanzkapital. Und wo ist es denn
nun? Na vielleicht hat es sich manchmal bissel versteckt? Kann ja sein, wer weiß das schon genau.
Ich weiß auch nicht alles.
"Demokratie - das ist der Ausbeuterbetrug der parasitären Akademiker,
Intellektuellen und so genannten Künstler gegenüber dem Volk. Real ist Demokratie die
Diktatur der Hintergrundmächte.“
Was ist denn überhaupt Macht?
Macht, die; mhd. ahd. maht, got. mahts, (engl. might); Verbalabstraktion zum Zw. mögen, got.
magan, lat. potendia (Einfluß)
"Der Kampf des Menschen gegen die Macht, ist der Kampf der Erinnerung gegen das
Vergessen."
Milan Kundera
"In der antagonistischen Klassengesellschaft ist die Macht stets Herrschaft einer
ausbeutenden Minderheit über eine ausgebeutete Mehrheit. Den verschiedenen Formen des
Privateigentums an gesellschaftlichen Produktionsmitteln entsprechen verschiedene Formen der
ökonomischen Macht. Im Kapitalismus wird die ökonomische Macht der Kapitalisten
über die Lohnarbeiter durch ökonomischen Zwang ausgeübt d.h., die Arbeiter sind
gezwungen, ihre Arbeitskraft an die Besitzer der Produktionsmittel, die Kapitalisten, zu
verkaufen."
Und weiter:
"Die ökonomische Macht ist die Grundlage der politischen und ideologischen
Herrschaft – die Einheit von Politik, Ökonomie und Ideologie. Die politische Macht übt
die jeweils ökonomisch herrschende Klasse mittels des Staates aus, er genau ist das
Machtinstrument. Sie wird mittels eines Systems von staatlichen Institutionen durchgesetzt, die
die Ideologie der herrschenden Klasse zur herrschenden Ideologie der Gesellschaft machen sollen
(Massenkommunikationsmittel). Die Aufgabe der Staatsmacht hier im Kapitalismus/Imperialismus ist
die Sicherung der Herrschaft der Ausbeuterklasse über die ausgebeuteten und
unterdrückten Volksmassen."
Auszug aus "Kleines politisches Wörterbuch", Dietz Verlag Berlin, 1973
Einige Mittel dazu sind folgende im Inneren:
Geistige Manipulation des Volkes durch die Medien im Interesse der herrschenden Klasse.
Es ist normal, die Öffentlichkeit zu täuschen und die Wahrheit vorzuenthalten.
Man muß dem Volk ins Gesicht lügen und es anlächeln, ohne dabei rot zu werden.
Je öfter etwas gesagt wird, um so richtiger erscheint es – das führt zum
induzierten Irresein
Zunehmende gesteuerte Brutalisierung des öffentlichen Lebens in den
Großstädten. In den Fernseh- und Medienberichten erfolgt die Trennung von gesagtem
Text und seinem dazugehörigen Kontext, um nur paar zu nennen.
"Lüge ist der Normalfall der Politik geworden. Überall.....Schwindel,
Vertuschung, Halbwahrheit, Schönfärberei, Irreführung, Betrug."
Hans Ulrich Jörges im STERN 1/2003 S. 31
Einige Mittel dazu im Äußeren:
Skrupellose Verletzung legitimer Rechte und ihrer Souveränität von anderen Staaten, sowie
durch Gewalt, Bestechung, Drohungen und wirtschaftliche Durchdringung dieser Staaten, um den
eigenen Willen aufzuzwingen. Dies wird meist mit militärischen Aktionen ausgeführt,
welche dem Ziel vorstehen, so genannte Terroristen zu bekämpfen und dem jeweiligen Land
danach die Demokratie zu bringen. Beispiele dazu sind Teile der Bundeswehr und anderer
Spezialeinheiten in Afghanistan, im Kosovo, im Irak, in afrikanischen Staaten.
"Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der
angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese
Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern,
Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon
überzeugen, daß der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, daß er nach diesem
Prozeß grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann."
Das ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung als Demokratie. Welch ein Glück,
daß wir diese "Staatsform" haben. Uns geht’s ja dadurch richtig gut, so die
Bevölkerung. Oder doch nicht allen?
"Eine normative Kraft des Faktischen kann niemals ein Recht überspielen. Vertraut
wird jedoch auf die Unwissenheit des Volkes und täuscht Recht durch stetiges Handeln vor. Man
muß den Anschein der Rechtmäßigkeit wahren, um den Gesetzesbruch demokratisch zu
rechtfertigen."
Die Zeit zwischen 1933 und 1945 wird als die Zeit des deutschen Faschismus bezeichnet. Es wird
immer wieder davor gewarnt und gemahnt, diesen Faschismus wieder aufkommen zu lassen.
Wer sollte das denn tun, wer hat soviel Macht? Etwa die kleine NPD, vor der man Angst hat?
Man assoziiert diese Zeit mit Symbolen wie links drehendes Hakenkreuz, SS-Runen und wegen mir
braune Hemden und Hitlergesicht und den Holocaust an einem Teil der Jüdischen Bevölkerung.
Dies sind so die Hauptschlüsselbegriffe. Man dreht Kriegsfilme über diese Zeit, im dem die
"Sieger" auf der Leinwand die Schlacht noch einmal gewinnen und die Deutschen verlieren.
Übrigens, die Farbe "braun" ist eine Mischfarbe und kann aus schwarz
(für CDU) und rot (für SPD oder für die Linke/PDS) gemischt werden. Wenn die also
eine Koalition bilden, sind diese schwarz, rot und "braun" zugleich. Durch die Trennung
merkt doch keiner, was dahinter steckt. Schwarz und rot sind jedoch keine Mischfarben für sich.
"Viele Menschen haben für die Wahrheit absolut kein Verständnis.
Jesus nannte dies wohl Otterngezücht und Natternbrut."
Gegen den Willen der Volksmassen entstand ohne Mitwirkung derer 1949 die BRD, gleichzeitig durch
den Bruch des Potsdamer Abkommens. Dadurch konnte in der BRD die Herrschaft des Monopolkapitals
und des Finanzkapitals weitergehen.
Die gleichen Mächte, welche Hitler finanzierten, finanzierten nach Beendigung der
heißen Phase des 2. Weltkrieges Westdeutschland weiter. Politisch gesehen wird eine neue,
verantwortungsvolle Zeit für das deutsche Volk propagiert, man hat ja aus der Geschichte
gelernt, die vergangenen 12 Jahre verteufelt man bis in alle Ewigkeit, und so merkt keiner, daß
es durch die Herrschaft des Monopol- und Finanzkapitals mit dem Faschismus weitergeht, bis in die
Zeit 2008, also heute. Und es wird so noch ein Stück weitergehen.
"Einen Pflaumenbaum (Faschismus, Krieg, Vernichtung) als einen Jadebaum (Demokratie,
freiheitlich-demokratische Grundordnung) zu verkaufen."
und
"Man lasse die Fassade gleich und wechsle die tragenden Säulen aus – hier und
heute in der Umkehrform, die da heißt – man ändere die Fassade (des Faschismus) und
baut noch mehr tragende (faschistische) Säulen rein."
Ja, wir haben heute und hier weiterhin den Faschismus, nur hinter einer anderen Fassade. Das
Chamäleon hat eben eine andere Farbe angenommen, doch die Wirkungen sind alle die gleichen.
Und, wer hat damit nun ein Problem? Manche Leute leben ganz gut mit und von dieser Tatsache,
andere Leute, wohl die Mehrheit, kann ganz ordentlich saufen, fressen und feiern.
Also nichts ist mit "Nie wieder Faschismus" oder "Nie wieder Krieg", sondern
Faschismus und Krieg weiterhin und raffinierter bis in alle Zukunft. Faschismus ist in Geheim-
und Halbgeheimen Gesellschaften eh eine Lehre und kein Übel, welches beseitigt werden
muß. Nee, man braucht es dringend für die Erhaltung der Macht.
So schlecht kann also Faschismus gar nicht sein, wie er gemacht wird. Oder glaubt jemand, daß
eine weltweite Macht des Finanzkapitals die Macht abgibt und dem Volke überläßt?
Die Akteure des Faschismus brauchen jedoch eine große Anzahl von Personen, welche diesen
Schwachsinn selbst glauben (ohne zu wissen, was wirklich läuft) und weitertragen. Die NPD
zum Beispiel, vom Verfassungsschutz nicht nur beobachtet, sondern gut kontrolliert, braucht man
dazu als Schuttabladeplatz der "bösen" Geschichte von 1933 bis 1945.
Durch das Tragen von Thor Steinar Bekleidung, von CONSDAPLE oder LONSDALE, sowie durch
Springerstiefel wird man eben leider nicht automatisch ein Faschist oder
Neofaschist. Auch ein Baseballschläger ist überhaupt nicht ein Symbol des Faschismus.
Die richtigen Faschisten und deren Vasallen tragen unter anderem Anzug mit Krawatte,
Armeeuniformen, Polizeiuniformen oder auch legere Kleidung. Perfekte Täuschung ist eben auch
ein Kriegsstrategem.
Sie sitzen alle an den Schaltstellen der Macht des Monopol- und des Finanzkapitals.
Schaltstellen der Macht sind z. B. in der kleineren Ausführung Landratsamt, Finanzamt,
Staatsanwaltschaft, Verfassungsschutz, Polizei, die Systemparteien als örtliche
"Volksvertreter". Beobachtet dies doch einmal, wie die Mimikry des heutigen Faschismus
sich in vielfältiger Weise zeigt. Schaut vor jeglicher Manipulation richtig hin.
Sitzt denn die NPD an den Schaltstellen der Macht des Monopol- und Finanzkapitals?
Was würde denn Georgi Dimitroff zu unseren Ausführungen heute sagen?
Ob er dem zustimmt?
"Die Symptome unserer Zeit sind die des Faschismus selbst. Ohne diesen
Faschismus könnte das Finanzkapital selbst nicht mehr existieren. Sie brauchen zudem
Vasallentum, das nicht nur nicht hinterfragen will, sondern mangels Intelligenz auch nicht
hinterfragen kann."
Eine Volksherrschaft mit der Bezeichnung Demokratie oder Politie nach Aristoteles würde ein
direktes Wahlrecht einschließen, einen lupenreinen Friedensvertrag, eine vom Volke in
freier Entscheidung gewählten Verfassung, die Wirtschaft dem Volke dienend, keine Manipulation
der Medien kurz – keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Über die deutschen Arbeiter
"In der Einbildung, während der Revolution die Herren zu sein, lassen sie sich wie die
Kinder an der Nase herumführen. Die Dinge liegen eben doch anders, als sich der ungeschulte
Schädel träumen läßt. Alle, aber auch alle sozialen Ungerechtigkeiten von
Bedeutung die es auf der Welt gibt, gehen auf den unterirdischen Einfluß von bestimmten
Wahnsinnigen zurück."
Also, jeder Diener dieses Systems, ist gleichzeitig auch Diener des Faschismus selbst, nur der geistige Brennpunkt zum Verstehen für diese Tatsache ist in der Zeit von 1933 bis 1945 bei den einzelnen Personen – durch ständige Manipulation von außen – fest einprogrammiert dort stehen geblieben.
Nicht die Demokratie wird am Hindukusch in Afghanistan verteidigt, sondern der Faschismus. Wenn
ein Land eine aggressive Außenpolitik führt oder sich daran beteiligt, ist das
garantiert keine defensive Demokratie mehr. Der angebliche Terrorismus ist dazu das selbst
produzierte Feindbild des heutigen Faschismus. Niemand anders als der Faschismus selbst braucht dieses
Feindbild, um sich zu rechtfertigen. Und nun dazu die folgende Frage: Wem genau nützt das alles denn?
Im Interesse der Realisierung der maßlosen imperialistischen Expansionsziele des
Finanzkapitals durch Kriege, meist auf der Grundlage von "Inside Jobs" oder
False Flag Operations", vor allem aus den Staaten USA, Großbritannien, Israel und deren
Verbündeten sollen hier neue Fakten geschaffen werden, welche darauf abzielen, die
rechtmäßigen Regierungen zu stürzen und dem jeweiligen Lande die
"Demokratie" zu bringen, um dem Monopol- und Finanzkapital neue Märkte zu schaffen.
Gerade die Arbeiterklasse vertretenden Parteien, wie SPD und die Linke/PDS sich gerne
fühlen, sowie die Gewerkschaften mit ihren Unterorganisationen, sprechen diese reale
Tatsache über den heutigen Faschismus merkwürdiger Weise generell nicht mehr und schon gar
nicht als vorhandene normative Kraft des Faktischen an, sondern ergießen sich ständig in
Polemik gegen die NPD, DVU und andere nationale Kräfte. Ob das im Sächsischen Landtag
oder hier in der Kreisstadt Mittweida ist, überall kann man das fast jeden Tag
nachvollziehen. Warum denn wohl? Wer hat denn diese Leute gewandelt?
Diese destruktiven Kräfte werden aus ihrem tiefen Inneren durch den fortdauernden Haß
gegen jegliche bessere Erkenntnis geführt.
Ich bin fest der Überzeugung, daß ihre einstigen FÜhrer, wenn sie das heulende Elend
dieser Weicheier mit ihren trügerischen Ausdrücken und Formulierungen dem Volke
gegenüber heute sehen könnten, diese verfluchen und sich im Grabe umdrehen würden,
weil solche gegenwärtigen Elemente den einstigen Kampf im Nachhinein mit einer perfiden Dolchstoßpolitik hintertreiben.
"Deswegen: Einer – Einige – Viele – Alle."
Mit germanischen Grüßen
Bernd Schubert
Das Wahre und Echte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht alle, welche
unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen wären, es nicht aufkommen zu lassen.
Dieser Umstand hat schon manches, das der Welt zugute kommen sollte, gehemmt und verzögert, wo
nicht gar erstickt.