Parallelitäten oder die dualen Ereignisse?

Kürzlich schaute ich mir auf DVD den ersten DEFA-Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin" noch mal an, welcher in der Zeitschrift "Superillu" als Beilage vor einiger Zeit mit enthalten war. Gesehen habe ich in jedoch erstmals schon, als er in den Kino’s in der damaligen DDR erschienen ist.

Und es fällt auf, daß die Vorgehensweise und Methodik der landraubenden weißen Einwanderern, Goldsuchern und Finanzhaien (wir wissen ja, welche Minderheit es war und noch ist) gegenüber den Ureinwohnern die gleiche ist, wie wir, das deutsche Volk zerstört werden.

Man beschlagnahmt zum Beispiel einfach Land ohne die rechtmäßigen Besitzer zu entschädigen (Aufteilung des Reichsdeutschen Gebietes in 4 Besatzungsgebiete, die Ostgebiete unter polnische Verwaltung). Wehren die sich, sind es Verbrecher.

Man versucht faule Kompromisse zu bilden (fehlende Verfassung und ein Grundgesetz, welches als vom Volke frei gewählt dargestellt wird), werden sie abgelehnt, wird der Ureinwohner einfach umgebracht. Es war ja bloß eine dreckige Rothaut.

Rechtliche Grundlagen werden den Erfordernissen der Interessen der Einwanderer angepaßt und durchgesetzt. Wer sich widersetzt, wird inhaftiert (so die Entwicklung bei uns nach der Kapitulation der Wehrmacht 1945, also in der Wehrlosigkeit des Volkes)

Man gibt den rechtmäßigen Besitzer Alkohol, um deren Verstand zu benebeln und sie willenlos zu machen. Heute ist es die Volksdroge Nummer eins. In jedem Supermarkt psychologisch gekonnt im Regal plaziert.

Diejenigen Indianer, welche man als Weicheier im Stamm bezeichnen könnte, wechseln zur Gegenseite und bekämpfen ihre eigenen Stammesbrüder (heute die Behörden der Landratsämter, der Finanzämter, die Staatsanwälte ohne Staatsgebiet, Volk und Verfassung, die Richter, die sich wie dressierte Affen benehmen und die liebe Polizei, welche auch kein Volk hinter sich hat).

Man spricht eben mit "gespaltener Zunge". Schauen Sie sich doch einmal zwecks gespaltener Zunge die Wappen einiger Länder an. Manche haben es, manche nicht. So wird dort regiert. So geht man mit dem eigenen Volk um.

Die Indianerfilme der DEFA überhaupt lassen sehr tief blicken. Ob man denn das so wußte und so das Drehbuch gestaltet hat?

Übrigens:

Der DEFA- Film "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz, mit bekannten Schauspielern wie Erwin Geschorneck, beide selber ehemalige Häftlinge im Konzentrationslager Buchenwald, leugnet in der ersten halben Stunde schon den Holocaust an der jüdischen Bevölkerung!

Wie so das denn?

Ganz einfach: Der Film zeigt, daß in Buchenwald ein Transport Juden aus Auschwitz ankommt. Zwar ziemlich abgehetzt aber kein Toter, sogar ein Kind, welches ein polnischer Jude in einem Koffer versteckte, lebte noch und war den Umständen entsprechend wohlauf. Welch ein Glück!

Es sind sogar noch weitere "Neckigkeiten" im Film dokumentiert, doch schauen Sie sich diesen einmal selber in Ruhe an. Ich habe den Film zu DDR-Zeiten mehrmals gesehen, bedingt durch politische Themenbehandlung in der Schule und während der Armeezeit.

Gerade in der Schule (es war wohl in der 10. Klasse) und im Politunterricht beim "Ehrendienst", war vom Holocaust, so wie es heute dargestellt wird, nie der Form die Rede. Das war 1977/1978. Komisch oder?

Peinliche Fragen dazu:

Wieso kommt die jüdische Bevölkerung dort an, wenn heute nach den offiziellen Geschichtsschreibungen alle mit dem Entlausungsgift Zyklon B in Auschwitz schon vergast wurden?

Gibt es die vielleicht doppelt?

Wie viele Transporte sind denn vor dem im Film gezeigten Zeitpunkt und nach dem im Film gezeigten Zeitpunkt dort in Buchenwald noch angekommen? Man spricht ja im Film von "wieder einem Transport", also die Mehrzahl!

Wie viele sind denn in andere Konzentrationslager transportiert worden und lebten weiter?

Will man denn jetzt behaupten, daß Herr Apitz und Herr Geschorneck Lügner sind oder gar Holocaustleugner und/oder absolut keine Ahnung hatten? Ich denke, man hat hier ein Stück Lebensgeschichte geschrieben.

Will man denn behaupten, daß alle, die generell am Film mitgewirkt haben, Lügner sind und/oder keine Ahnung hatten?

Warum ist der Film damals zur politischen Schulung denn so und nicht anders gezeigt worden?

Das Menschen dort umgekommen sind, wissen wir auch. Das bestreitet niemand. Doch irgend etwas stimmt mit der heutigen Darstellung wirklich nicht. Was auch immer das ist.

Es sieht ganz danach aus, daß wir "Frühling" haben und die "Eisdecke" langsam aber unaufhaltsam schmilzt und bald ist sie ganz dahin geschmolzen. So ist wahrscheinlich der göttliche Plan und die Schöpfung hat immer Recht.

Wer Ohren hat, der höre. Wer Augen hat, der sehe (nicht nur gaffen). Wer noch klar denken kann, der gebrauche seinen Verstand. Wer noch zu diesen drei Dingen fähig ist, wende sie jeden Tag kompromißlos an. So schaffen wir’s.

Na denn, wie im Himmel, so garantiert auch immer auf Erden.

Bernd Schubert
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