Das sozialistisch- politische Programm der deutschen Sozialdemokratie (sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands) lautet nach der Fassung des Gothaer Vertrages von 1875:
Das sozialistisch- politische Programm der deutschen Sozialdemokratie
Die sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands fordert als Grundlagen des Staates:
a) Allgemeines, gleiches, direktes Wahl- und Stimmrecht mit geheimer, obligatorischer Stimmabgabe
aller Staatsangehörigen vom 20. Lebensjahr an für alle Wahlen und Abstimmungen in Staat
und Gemeinde. Der Wahl- oder Abstimmungstag muß ein Sonntag sein.
b) Direkte Gesetzgebung durch das Volk, Entscheidung über Krieg und Frieden durch das Volk;
c) Allgemeine Wehrhaftigkeit, Volkswehr anstelle der stehenden Heere.
d) Abschaffung aller Ausnahmegesetze, namentlich der Preß-, Vereins- und
Versammlungsgesetze, überhaupt aller Gesetze, welche die freie Meinungsäußerung,
das freie Denken und Forschen beschränken.
e) Rechtsprechung durch das Volk; unentgeltliche Rechtspflege.
f) Allgemeine und gleiche Volkserziehung durch den Staat; allgemeine
Schulpflicht; unentgeltlicher Unterricht in allen Bildungsanstalten; Erklärung der
Religion zur Privatsache.
Anmerkung dazu:
Nuu kuck mal eener an. Was würde denn passieren, wenn die damaligen Vertreter ins Hier und
Jetzt inkarnieren würden und bei der oben genannten Versammlung hospitiert hätten?
Es wäre sicherlich unter den eigenen Parteimitgliedern von gestern und heute eine wüste
Diskussion (vielleicht auch Schlägerei) ausgebrochen mit anschließender Spaltung der
Partei, da was die von damals vom rechtmäßigen und souveränen Staat gefordert haben
(den wir heute ja noch nicht lupenrein haben), buchstäblich das blanke Gegenteil darstellt,
als es die von heute sich herbeiwünschen (denken Sie bitte darum auch an Goethes
Zauberlehrling, was mit herbeigerufenen Geistern so alles passieren kann, denn nur der Meister kann
da helfen und nicht jeder ist ein Meister).
Es geht ja noch viel weiter.
… Man machte auch keinen Hehl daraus, daß allein die Revolution der Sozialdemokratie zum Sieg
verhelfen könne, und sprach es offen aus, daß man nicht zaudern würde, zu diesen
Mittel zu greifen, wenn man die Möglichkeit des Gelingens sähe. Daher entstand nun eine
Art Agitation, die nur die Vorbereitung zur Revolution war. Und deshalb ist diese Partei auch die
Gegnerin einer starken, mächtigen Staatsgewalt in den bestehenden Staaten, deshalb
bekämpft sie vor allem das stehende Heer, deshalb ihre ausgesprochene Feindschaft gegen die
Religion, nicht bloß gegen die Kirche.
Der ganze Charakter, den die Bewegung angenommen, zwang und zwingt die Staaten zu einem
entschiedenen Vorgehen gegen dieselbe, wie es das Deutsche Reich in dem Gesetz vom 21. Oktober 1878
(siehe Sozialdemokratie) und andre Staaten in andrer Weise gethan haben. In neuster Zeit ist in der
Sozialdemokratie eine noch radikalere Richtung in den Anarchisten hervorgetreten, die, ohne ein
neues sozialistisches Programm aufzustellen, den sofortigen Umsturz alles Bestehende mit allen nur
möglichen Mitteln will, inzwischen aber die Beseitigung der Gegner durch Mord empfiehlt
(siehe Anarchie).
Quelle: Meyers Konversationslexikon von 1890, Band 15, Seite 57, 58 und 59.
Auch beschrieben im Handbuch der Politischen Ökonomie, Volkswirtschaftslehre vierte Auflage,
zweiter Band, von Dr. Gustav von Schönberg, Tübingen, 1898.
Die obige Dokumentation vom 21. März 2007 drückt im Prinzip den gleichen Rufmord aus
(und es ist Rufmord), wie der hier im Lexikon beschriebene von vor ca. 130 Jahren. Man hat
offensichtlich sehr viel Erfahrung mit Drohungen und Gewalttaten. Und nicht nur vor ca. 130 Jahren,
nein auch vor ca. 40 Jahren.
Naja, sollen die doch mal machen, ja nicht bremsen die Entwicklung, alles schön geschmiert
laufen lassen. Am Besten in ihrer Meinung noch fachlich, sachlich und emotional bestärken.
Hier finden Sie eine pdf-Datei (2,53 Mb) von dem Programm
"Innere Sicherheit"
der SPD Sachsen, beschlossen auf dem Außerordentlichen Landesparteitag in Zwickau am 03. und
04. Juli 1993. Vergleichen Sie doch bitte einmal dieses Schreiben mit dem vom 21. März 2007.
Man schreibt dort z.B. auf der 2. Textseite im Punkt 3.1. vom Extremismus:
… Eine Gefahr für die innere Sicherheit ist der Extremismus, insbesondere der Rechtsextremismus.
Frage: Gibt es denn außer dem "insbesondere der Rechtsextremismus" noch einen
anderen Extremismus?
Kann es sein, daß der Extremismus gemeint ist, welchen wir schon beschrieben haben?
Einen Linksextremismus gibt es offenbar nicht, sonst wäre er ja richtig benannt worden.
Vergleichen sollte man auch noch einmal die Rede von
Otto Wels (SPD) vom 23. März 1933 (Thema:
Auseinandersetzung mit der Sozialdemokratie und Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz) und die
Rede von Adolf Hitler als Antwort auf Wels. Es gibt hier unheimlich viele Gemeinsamkeiten zu dem
gegwärtigen Geschehen.
Weitere Fragen:
Hat den die NPD der SPD großes Leid und Schaden zugefügt, um so zu reagieren?
Wenn ja, welches Leid und welchen Schaden bitteschön im Einzelnen genau?
Wir warten auf eine Antwort.
Die SPD behauptet über uns, wir währen gewalttätige und brutale Menschen. Welche
Gewalt hat denn die SPD dem Deutschen Volke von Anbeginn ihres Daseins an angetan?
Braucht denn die SPD einen Popanz, um von sich abzulenken? Aus welchem Grund ist denn die SPD einst
gegründet worden und gegen wen ist sie gerichtet gerichtet?
Seit gut 17 Jahren hat die SPD hier in Mitteldeutschland wieder die historische Chance, alles
besser zu machen. Besser als Bismarck im Kaiserreich, besser als Hitler im dritten Reich und besser
als die gesamte DDR-Zeit war. All diese Zeiten werden von der SPD stark kritisiert.
Wenn die SPD meint, wirklich so gut zu sein, warum bleiben da ständig die Früchte ihres
Handelns aus? Worte sind keine manifestierten Tatsachen.
Wann genau werden denn die Früchte für das Deutsche Volk, oder genauer für das
germannische Volk umfassend wirksam? Können wir denn das noch erleben?
Kann es darum gut möglich sein, daß die SPD diesen sozialen oder auch sozialistischen
Fortschritt gar nicht machen darf, sondern in der Theorie nur über alles reden und hinhalten,
in der tatsächlichen Praxis ganz andere Ziele verfolgen muß, damit man nicht mit ihren
Auftraggebern im Hintergrund in Zwiespalt gerät?
Könnten es Pläne zum Mitwirken für die Absetzung der Europäischen Monarchien,
Pläne für die Zerstörung der Europäischen Industrie, Pläne zur Zerstörung
der Europäischen Währungen, Pläne für die Zusammenschmelzung der Europäischen
Nationen zu EINEM Staat(sic, erst EWG, jetzt EU), worüber die Verschwörer mitherrschen
sollen - und um die Herrschaft zu erzwingen, auch Pläne für Unruhen, Gärungen,
Spaltungen, Verleumdungskampanien und Kriegsgründe in der Welt sein?
Die Praxis bestätigt viele Dinge ohne Worte.
Ist die NPD vielleicht nur das Spiegelbild der Früchte des Tuns oder Nichttuns der SPD?
Zum Schluß an der Stelle ein kleiner Gartentip vom Frühling an die "Freunde des
Gartens":
"Bekämpft, jetzt im Frühjahr, nicht so schnell zum Unkraut deklarierte Pflanzen. Um
Unkraut gut im Garten herauszureißen, muß man es erst mal richtig groß werden
lassen, damit es richtig straff anzupacken geht. Es reicht dann zu, wenn man einmal ordentlich
zulangt."