Wirres Schreiben des Abgeordneten Schön an die NPD
Am Silvestertag des Jahres 2005 griff der Leipziger Landtagsabgeordnete Jürgen Schön
zum Stift und ließ seinen einstigen Kameraden einige Worte zum neuen Jahr zukommen.
Aufgrund zahlreicher Anfragen zu dem in der "Süddeutschen Zeitung" vom 3.1. 2006
zitierten Schreiben veröffentlicht die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag den
Brief im Wortlaut. Sie finden das Dokument auf der Netzseite der Fraktion www.npd-fraktion-
sachsen.de unter "Aktuell".
Der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel erklärte dazu:
"Offensichtlich hat Herr Schön seinen Austritt seelisch nicht verkraftet und
steigert sich nun in religiöse Wahnvorstellungen. Die NPD-Fraktion verhält sich in
religiösen Fragen grundsätzlich neutral, wir waren allerdings alle von dem zutiefst
unchristlichen Ton des Schreibens betroffen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Herr
Schön auf diese Weise seine Aufnahme in die CDU beschleunigt. Auch seine anderen
Äußerungen in den letzten Tagen lassen ernste Zweifel an seiner geistigen Gesundheit
aufkommen."