Sächsische NPD-Fraktion gratuliert Wiener Freiheitlichen zum Wahlerfolg
Als Bestätigung eigener politischer Positionen wird bei der NPD-Fraktion im Sächsischen
Landtag der Sensationserfolg der FPÖ bei der Wiener Landtagswahl am gestrigen Sonntag
gewertet; die Wiener Freiheitlichen erreichten bei dem Urnengang knapp 15 Prozent der
Wählerstimmen und konnten damit den monatelangen Abwärtstrend des rechtskonservativen
Lagers in der Alpenrepublik erfolgreich stoppen.
NPD-Fraktionsvorsitzender Holger Apfel wies in einer ersten Stellungnahme darauf hin, daß die
Wiener Freiheitlichen unter Parteichef Heinz Christian Strache auf die richtigen Themen gesetzt
und sich dadurch dem Wähler als überzeugende Alternative hätten präsentieren
können, während das BZÖ unter Ex-Parteichef Jörg Haider für seinen "profil-
und inhaltslosen Wahlkampf die verdiente Quittung erhalten" habe. Apfel wörtlich:
Auch in den österreichischen Städten und insbesondere in Wien brennt den Menschen
das Thema ¸Überfremdung’ auf den Nägeln. Auch in Österreich wissen
die Wähler, daß für den grassierenden Ausverkauf österreichischer Interessen die
etablierten Parteien verantwortlich sind. Wer diese Karte spielt, hat automatisch den Trumpf in
der Hand. Heinz Christian Strache hat mit seinem betont inländerfreundlichen Wahlkampf
bewiesen, daß sich mit nationalen Positionen auch im Nachbarland Österreich punkten
läßt.’
Man beglückwünsche die Wiener Freiheitlichen zu ihrem Sensationsergebnis, das umso
bemerkenswerter sei, als nach Angaben der Tageszeitung "Die Presse" der Anteil von
Menschen mit Migrationshintergrund an der Wiener Wohnbevölkerung seit den fünfziger
Jahren auf 21 Prozent gestiegen sei. Apfel erklärte weiter, man hoffe, daß sich die FPÖ
"mit einem klaren nationalen Profil" wieder in der österreichischen
Parteienlandschaft werde etablieren können. Apfel:
"Im Kampf um die Identität
unserer Heimat und die Zukunft Europas darf es keine weißen Flecken auf der Landkarte geben.
Die Freiheitlichen unter HC Strache haben gestern bewiesen, daß sie die Zeichen der Zeit erkannt
haben und sich als wichtiger Partner in der Front der europäischen rechten verstehen. Die
15 Prozent von Wien sind eine Ermutigung für jeden euroäischen Politiker, der es gut meint
mit seinen Landsleuten und sich gegen den Ausverkauf nationaler Interessen stellt."
Die FPÖ, sagte Apfel, sei gut beraten, in den kommenden Wochen sensibel alle Gesten
einer Wiederannäherung vonseiten des BZÖ zu registrieren. Es gelt jetzt, "auf Kurs zu
bleiben und an unmißverständlichen nationalen Positionen festzuhalten".
Dresden, 24.10.2005
Verantwortlich:
Karl Richter
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
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