Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Weltnetzseiten

Mittweida, den 01.10.2005

Die scheinbare Unklarheit der Lizenzparteien, wer nun was machen soll nach dem Wahlgang ist, wie so vieles in der Politik, eine Volksverdummung und gesteuert. Falls die große Koalition kommt, gemeint ist hier vor allem die CDU/CSU und die SPD in einem Boot, hätte man doch gleich wieder eine Einheitspartei machen können. Egal wen Sie wählen, Sie wählen immer nur "Jene". So ist es eben geplant von "Jenen".

Da das Deutsche Volk ja noch keine in freier Entscheidung gewählte Verfassung besitzt, stellt sich immer wieder die Frage:

Leben wir doch in einem Interregnum?

Zunächst einmal bedeutet der Begriff Interregnum (lat., Zwischenherrschaft, Zeit ohne rechtmäßige Regierung). In Deutschland gab es in der Zeit vom Tode König Wilhelms von Holland (1256) bis zur Wahl Rudolf I. von Habsburg (1273), in der 2 machtlose ausländische Fürsten nominell deutsche Könige waren, ein Interregnum.

Vom 23. Mai 1945 an, dem Tag an dem die Regierung von Karl Dönitz gegen das Völkerrecht verhaftet wurde bis zum heutigen Tag, hat das Deutsche Volk keine rechtäßige Regierung, nur von den "Siegermächten" eingesetzte, eben lizenzierte Machtinstrumente, welche nie und nimmer das Deutsche Volk vertreten. Die dürfen das auch gar nicht von ihren Lizenzgebern aus. Sie würden ja sonst die Lizenz verlieren. Denken Sie einmal darüber nach.

Was mich bei solchen Gesprächsthemen immer wieder stark beeindruck, ist die Tatsache, wie leichtgläubig, nichthinterfragend und naiv, ja sogar völlig unverständig die Reaktion des Gesprächspartners aus dem Volke ist. Jahwe, hier hast du wirklich saubere Arbeit geleistet. Doch denke daran, so lange es noch "Zimmermänner" gibt, hast du nicht gesiegt.

Bernd Schubert

Weiterführende Literatur zum Thema Interregnum:

Das Buch "Politische Justiz" von Friedrich Grimm (PDF 458 Kb)

Deutsche Könige und Kaiser, (ohne Gegenkönige) und Staatschefs

Als Empfehlung das Buch:
"Kriegsursachen - Kriegsschuld" von Helmut Schröcke, ISBN 3-932878-08-6

In Arkadien wurd’ auch ich geboren.

Auch ich habe mal auf Freiheit geschworen.
Ich haßte Schranzen und Fürstenschmeichler,


glaubte benah an Held und Eichler,
und Herwegh, Karl Beck und Dingelsteten
erhob ich auch zu meinen Leibpoeten.


Auf dem offenen Meer der Freiheit schwimmen,
ein Volk muß sich immer selbst bestimmen,
ein Volk geht immer die rechten Wege.


Nieder die Polizeigehege.
Nieder die possidentes beati.
So dachte ich. Oh tempi passati!


Freiheit freilich, aber zum Schlimmen
führt der Masse sich selbst bestimmen.
Und das Klügste, das Beste, Bequemste,


das auch freien Seelen weitaus Genehmste,
heißt doch schließlich, ich hab’s nicht Hehl:
Festes Gesetz und fester Befehl.

Theodor Fontane

http://www.bernd-schubert.de/vorwort.html
Copyright © 2003 Andreas Böttcher Daten-Web Kontakt-Info